Hoher Meistergrad für Volker Bernardy

Sein temporäres sportliches Ziel hat der Cheftrainer des Karate Dojo Vulkaneifel Volker Bernardy (38) erreicht.

VB-yokoIm Vorfeld des Verbandstages des Deutschen Karate Verbandes 2012 in absolvierte der gebürtige Meerfelder, der zugleich seit mehr als 10 Jahren Vorsitzender des Dauner Karatevereins ist, mit Bravur die Prüfung zum 5. Dan (Meistergrad).

Zur Prüfungskommission gehörten mit Fritz Nöpel und Rob Zwartjes (9.Dan) zwei der drei höchsten Dan-Träger des größten deutschen Karateverbandes, die von Jamal Measara (8.DAN) und dem DKV-Vize-Präsidenten Ulrich Heckhuis (7.Dan) unterstützt wurden.

Bernardy begann Ende der 80er Jahre mit dem Karate-Training in Wittlich, wo er zahlreiche Erfolge als Wettkämpfer erreichen konnte.

Seit 1995 trainiert er in Daun und gründete gemeinsam mit Ernst Schillen und Hans-Jürgen Weiler 2001 den Verein Karate Dojo Vulkaneifel, der sich mit mehr als 140 Mitgliedern mittlerweile als siebtgrößter Verein in Rheinland-Pfalz etabliert hat und Karate für Alle von 4-64 Jahren anbietet.

2012 VB-GodanGemeinsam mit dem Bundeslehrwart Dr. Jürgen Fritzsche der ebenfalls zum 5.DAN graduierte und mit Unterstützung durch den Landestrainer Kata Marcus Gutzmer (5.DAN) war eine intensive Vorbereitung gegeben, die auch zum angestrebten Erfolg führte. Denn neben einer wissenschaftlichen Ausarbeitung zum Thema "Karate-Do und Prävention: Bedeutung des Präventionsgedankens im Karate-Training unter Berücksichtigung des demographischen Wandels", wurden nicht nur Elemente der 'eigenen' Stilrichtung Shotokan abgefragt, sondern auch Kata und Anwendungen der Stilrichtung Shtio-Ryu mussten präsentiert und erläutert werden.

Der Dauner Karatelehrer ist somit zzt. der jüngste Karateka mit dem 5. DAN in Rheinland-Pfalz und gehört zu den nur knapp 100 Karateka in Deutschland mit dieser hohen Graduierung.

 

Bild: Volker Bernardy (l.), Dr.Jürgen Fritzsche

(c) 2016 Karate Dojo Vulkaneifel e.V.